Seit dem Bau der ersten Gasleitung durch die Schweiz ist das Wissen um ökologisches Bauen erheblich gewachsen. Beim Bau der neuen Leitung wurden umweltverträgliche Technologien eingesetzt, denn es galt Gewässer allgemein zu schützen, ebenso wie Pflanzen und Tiere. Die nach der Leitungsverlegung sorgfältig durchgeführten Wiederinstandstellungsarbeiten haben den Boden wieder in seinen ursprünglichen Zustand gebracht.

Die Wahl des Leitungstrassees erfolgte aus verschiedenen Alternativen unter Berücksichtigung der Gesichtspunkte Umweltverträglichkeit, Transportsicherheit und technisch-wirtschaftliche Machbarkeit. Im Zuge des Ausbaus des Transportsystems förderte die Transitgas AG den Einsatz der Microtunnelling-Technologie (unterirdischer Rohrvortrieb), dank der mehrere ökologisch sensible Gebiete mit der Leitung unterquert werden konnten.

Die mit den kantonalen Behörden getroffenen Vereinbarungen für die Genehmigungen sahen vor, die Hochmoore in den Gemeinden Sörenberg (LU) und Hofstetten (BE) aufzuwerten und ein Gebiet nahe der Birs-Flussquerung (BL) zu renaturieren. Diese Massnahme dient der Wiederansiedelung von Biberkolonien.